Pakistan und Bangladesch wollen Textil- und Bekleidungsexporte verdoppeln

Verdopplung bis 2019: Das pakistanische Textilministerium kündigte an, die Textilexporte in den nächsten vier Jahren von aktuell 13 Mrd. USD auf 26. Mrd. USD zu erhöhen. Dazu sollen allein fünf Mrd. USD in neue Technologien und Maschinen investiert werden. Auch Steuer- und Zollerleichterungen sowie die Ausbildung von Fachkräften sind geplant. Ähnliche Pläne kommen aus Bangladesch und Indien.

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, soll sich die Industrie in Pakistan stärker auf Materialmixe konzentrieren und ihre Baumwollabhängigkeit somit lockern. Nicht vergessen wurde auch das Energieproblem: Der Textilindustrie soll bei der Lieferung von Gas, Wasser und Rohöl deshalb Vorrang gewährt werden. Mehr unter fibre2fashion.

In noch größeren Dimensionen plant Bangladesch. Bis zum Jahr 2021 will das zweitstärkste Textilland der Welt seine Bekleidungsexporte von aktuell 25 Mrd. USD auf 50 Mrd. verdoppeln. Dies will die Regierung auch durch bessere Löhne, eine entsprechende Infrastruktur und neue Industriezonen erreichen – bisher bemängelte Punkte seitens der Modelabels. Mehr unter Textilwirtschaft.de.

Auf die Spitze treibt es Indien: Laut indischer Regierung sollen Textil- und Bekleidungsexporte von derzeit 39 Mrd. Dollar auf bis zu 300 Mrd. USD im Jahr 2025 steigen. Helfen sollen Investitionen in textile Megapark, eine verbesserte Infrastruktur sowie ein Fokus auf Synthetikfasern.

Marc Chalupsky

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